Donnerstag, 28. September 2017

Passend-unpassende Bärentatze.

Es ist Ende des Monats (und schon zwei Wochen her, als ich hier das letzte Mal geschrieben habe), also wird es Zeit einen Blick auf den Septemberblock des "6 Köpfe, 12 Blöcke"-Sewalong zu werfen.
Verena von einfach bunt zeigt diesen Monat den Bear Paw-Block.

Verlinkt bei RUMS.

Dieser Block ist abgesehen von der Dresden Plate vermutlich der anspruchsvollste bisher, da er die meisten Teile hat. Zudem hat Verena in der Anleitung auch vorgeschlagen, die Randdreiecke in der englisch Paper-Piecing-Variante zu nähen, das war mir aber ehrlich gesagt zu aufwendig. ^^
Nichtsdestotrotz finde ich diesen Blog mal wieder richtig toll. Der passt einfach zu den bisherigen Blöcken.

Beim Nähen habe ich dann die einfachere Variante mit zugeschnittenen Dreiecken gewählt. Da ich zum Geburtstag einen inch-Nähfuß geschenkt bekommen habe (was für ein geniales Geschenk!), stimmen jetzt sogar die Nahtzugaben! Hach!


Und schwups, war der Septemberblock auch fertig. Ich hatte bei der Farbzusammenstellung mal wieder ein bisschen gerätselt. Die Alternative - schlicht in grau und beige, gibts hier zu sehen - war mir dann doch zu langweilig.

Tja. Und so sehen sie dann derzeit alle zusammen aus:


Und auch, wenn mir die Bärentatze grundsätzlich total gut gefällt ... muss ich zugeben, dass sie farblich überhaupt nicht zu meinen bisherigen Blöcken passt. Dabei habe ich mir im August doch noch so viele Gedanken dazu gemacht, das ich noch dunkle bzw. graue Blöcke bräuchte!
Es ist zum Haare raufen. Innerhalb eines Blockes komme ich richtig gut damit zurecht, die Farben so zu arrangieren, dass mir der Block am Ende gefällt. Aber in der Gesamtschau...?
Auch bei greenfietsen gibts ein paar Gedanken zur richtigen Farbauswahl. Ihre Lösung: Einige Blöcke einfach noch mal nähen. Vielleicht... mache ich das auch. Aber fürs erste halte ich die Füße still und gucke, wie die letzten drei Blöcke noch so werden. Kann sich ja alles noch hinbiegen, ne? ;)

Dienstag, 12. September 2017

Mini-Snackwal

Öfter habe ich ja hier schon Beiträge von meinem Instagram-Profil gezeigt. Irgendwie geht so ein kleiner Post einfach immer viel fixer, als hier die Zeilen zu tippen - vor allem weil sich Insta bequem vom Handy bedienen lässt, während die Blogger-App einfach eine Qual ist und deswegen immer ein weiteres Gerät erfordert.

Auf jeden Fall: Ich bin Instagram-Fan. Dort folge ich unter anderem einer lieben Userin, deren Liebe zu den großen Meeressäugern unübersehbar ist. Sie ist selbst vor einigen Monaten Mutter geworden und freute sich daher sehr über unseren Snackwal!
Obwohl sie sich kurz nach mir auch so ein Stillkissen zulegte, ergab es sich für mich nicht, ihr ebenfalls einen Snackwal zu nähen. Aber zumindest einen Mini-Snackwal konnte ich unter der Nähmaschine vorziehen:

Verlinkt beim CreaDienstag, Kiddikram und Sew Mini.

Das gute Stück ist ein Knistertuch, mal wieder gefüllt mit Bratschlauch (wie bei den Knisterwolken). Auf der Rückseite kam wieder der Wellness-Fleece zum Einsatz, der auch die Geburtsdecke vom Minigoldkind ziert. 
Die Form des Fisches hat mich übrigens fast wahnsinnig gemacht - diese Schwanzflosse ging beinah nicht durch das Nadelöhr der Flosse. ^^


Passend zur Walliebe hatte ich zudem noch Jersey daheim. Daraus habe ich flugs ein Beanie und ein Sabbertuch genäht. Beides hat sich auch bei uns bereits total bewährt.

Das alles hatte ich dann auf die Reise geschickt - als kleine, angekündigte Überraschung - und hat den beiden hoffentlich ein kleines Lächeln auf die Lippen gezaubert. Dafür, das sie einfach so nett rüberkommt. Und wenn jetzt in meinem Insta-Feed die kleinen Wale auftauchen, freue ich mich gleich doppelt über die süßen Bilder. <3 br="">

Dienstag, 5. September 2017

Geburtsquilt für ein Nachbarschaftsbaby

Heute gibt es mal wieder was anderes, Patchwork. Also - ja, auch mit Babythema, aber doch ein bisschen anders zumindest. ;)

Denn ehrlich gesagt habe ich zu Nachbarn ein zwiespältiges Verhältnis. Oftmals mag ich meine Ruhe haben - und ich erwische mich auch schon mal, das ich noch kurz hinter der Wohnungstür warte, um Begegnungen aus dem Weg zu gehen. ^^
Aber - das ist ein großes aber! - seit unserem Umzug muss ich zugeben, das wir ganz großartige Nachbarn in diesem Haus haben. Zur Geburt vom Minigoldkind haben wir so viele Glückwünsche und sogar Geschenke bekommen! Das hat mich sehr gerührt.
Eine kleine Familie bedachte uns sogar mit etwas selbstgenähtem. Hach! 

Genau diese lieben Menschen erwarteten bis Anfang August ebenfalls Nachwuchs. Nachdem sich der kleine Junge endlich auf den Weg gemacht hatte, wollte ich auch gern etwas schenken... Was könnte da besser passen, als eine Babydecke?

Verlinkt beim CreaDienstag.

Sie ist auch das erste größere Patchwork-Projekt das ich seit der Geburt vom Minigoldkind realisieren konnte. Immer mal Abends zuschneiden, häppchenweise dann nähen. Und so sieht das gute Stück dann fertig aus:


Die Farben sind eher neutral, passen so aber super zum Kinderwagen. Der ist nämlich auch grau-grün. Da konnte ich vorher quasi ein bisschen spicken. Sonst sind solche Farbfragen ja eher schwierig.
Die Unterseite ist dieses Mal ein Jersey. Lässt sich unter der Maschine nicht ganz so einfach nähen, aber die Handnähte gingen dafür prima von der Hand. Das Binding ist schließlich auch per Hand angenäht. Eigentlich war ich da immer pragmatisch, aber das sieht schon ein bisschen schöner aus.


Schließlich fehlte noch das Label. Bestickt mit Namen und Geburtsdatum. Hoffentlich eine schöne Erinnerung an diesen besonderen Tag. :D
Hach ja. Patchworkdecken machen mich immer glücklich. <3 br="">